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Abbildung des 13. Heinz Maurer-Preises

Aktuelles

13.07.2022

13. Heinz Maurer-Preis vergeben

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Dr. Silke Lohan erhält 13. Heinz Maurer-Preis

Abbildung der Jury und Preisträgerinnen des 13. Heinz Maurer-Preises.
v.l.n.r.: Dr. Daniel Rothoeft, Sebapharma GmbH &Co KG, die Preisträgerinnen Dr. Silke Lohan, Charité – Universitätsmedizin Berlin und Prof. Silvya Stuchi Maria-Engler, Universität Sao Paulo, Brasilien, sowie Prof. Thomas Ruzicka, Jury des Heinz Maurer-Preises Foto: Klaus D. Wolf.
Abbildung von Dr. Silke Lohan und Prof. Dr. Martina Meinke
v.l.n.r.: Die Preisträgerin Dr. Silke Lohan und die Leiterin des Centrums für Experimentelle und Angewandte Physiologie der Haut (CCP) Prof. Dr. Martina Meinke, Charité – Universitätsmedizin Berlin. Foto: Klaus D. Wolf.

Die wissenschaftliche Grundlagenforschung von Frau Prof. Silvya Stuchi Maria-Engler sowie die klinische Forschung von Frau Dr. Silke Lohan wurden mit dem Heinz Maurer-Preis honoriert.

Seit 1996 vergibt das Unternehmen Sebapharma GmbH & Co. KG den Heinz Maurer-Preis im 2-Jahres-Rhythmus. Als Hersteller der medizinischen Hautpflegemarke sebamed mit dem pH-Wert 5,5 fördert Sebapharma mit dem 10.000 Euro dotierten Preis den Fortschritt in der dermatologischen Wissenschaft.

Für den Bereich Grundlagenforschung ist Prof. Silvya Stuchi Maria-Engler (Universität Sao Paulo) mit dem Heinz Maurer-Preis geehrt worden. Die Studie der Forscherin untersuchte Veränderungen in rekonstruierter menschlicher Epidermis, die grobem Feinstaub (PM) ausgesetzt war. Neben einer verminderten Lebensfähigkeit der Zellen nach 48-stündiger Exposition gegenüber höheren Konzentrationen waren morphologische Veränderungen wie Zytoplasma-Vakuolisierung und ein teilweiser Verlust der epidermalen Schichtung nachweisbar. Zudem zeigte sich, dass die Barrierefunktion nach 24-stündiger Exposition gegenüber hohen Dosen beeinträchtigt war.*

Den Heinz Maurer-Preis für Klinische Forschung erhielt Dr. rer. nat. Silke Lohan für ihre Untersuchungen zum Redoxstatus in Haut und Blut bei Rauchern und Nicht-Rauchern. Die Wissenschaftlerin der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnte aufzeigen, dass sich das hautbasierte (kutane) antioxidative System von Rauchern grundlegend von dem von Nichtrauchern unterscheidet. Allgemein konnte mit dieser Studie gezeigt werden, dass sich das endogene und exogene antioxidative Abwehrsystem gegenseitig bedingen und beide beim Abbau von oxidativem Stress beansprucht werden.**

*DS Hieda et al., Journal of Investigative Dermatology, 140 (12), 2343-2352, 2020.
**SB Lohan et al., Antioxidants, 9 (6):537, 2020.

Links

www.sebamed.de/unternehmen/aktuelles/unternehmensnews/unternehmens-einzelansicht-news/detail/13-heinz-maurer-preis-am-13-juli-2022-in-muenchen-verliehen

Kontakt

Dr. Silke Lohan

BiologinCharité – Universitätsmedizin Berlin

Postadresse:Charitéplatz 110117 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:Luisenstraße 2

CCM, Luisenstraße 2


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